1. Angeboren oder erlernt?
Es gibt einen langen Streit über die Frage, ob der „Vogelzug“ oder besser „Zeiten- und Routenwahl“ des Zuges angeboren oder erlernt sind. Suchen Sie Hinweise bei www.sosstorch.ch
2. Tierschutz
Ein Motiv für die aufwändigen Untersuchungen mit der Satellitentelemetrie ist die Suche nach wirkungsvollen, kostengünstigen und durchsetzbaren Tierschutzmaßnahmen auf den Zugwegen.
3. Methodenvergleich
Vergleichen Sie die Leistungsfähigkeit und Mängel folgender Methoden der Vogelzugforschung:
Beringung: Methode bekannt
Radarbeobachtung: große Tiere oder Schwärme können dreidimensional lokalisiert werden (siehe „Migrating Birds“ www.birds.org.il)
Kurzstreckentelemetrie: Sehr kleine Sender (bis 5 Gramm) mit einer Reichweite bis zu 50 Kilometern können mit mobilen Bodenantennen geortet werden.
Satellitentelemetrie: Erklärung bei www.sosstorch.ch und www.naturdetektive.de
Minikameras: Im Zuge der Miniaturisierung hofft man in den nächsten Jahren Vögel mit Kameras versehen zu können, die Bilder speichern oder über Satellit wie eine „Webcam“ senden.
Persönliche Begleitung: mit Autos (Storchenzug-Projekt SOS Storch im Frühjahr 2002) oder mit Leichtflugzeugen (Buch und Film „Nomaden der Lüfte“)
4. Flugtechnik
Störche fliegen in „Schmalfront“ - nicht über offenes Meer. Viele Kleinvögel wie Mauersegler und Grasmücken fliegen dagegen quer über das Mittelmeer, Albatrosse fliegen praktisch nur über den Meeren.
5. Verkehrswege
Vergleichen Sie die Verkehrswege von Störchen und Menschen sowie die jeweiligen Landschaftsformen und die Flora! (Karten, Satellitenfotos)