90 Prozent der Weissstörche brüten in Mittel- und Osteuropa, ca 10 Prozent in Nordafrika. Während Jahrzehnten gingen die Bestände sowohl im Osten wie auch im Westen zurück. Seit etwa 1985 zeichnet sich eine Erholung ab. Günstigere landwirtschaftliche Strukturen in den Brutgebieten, vor allem im Osten kamen dem Storch zugute.
Aufgrund der sich ändernden wirtschaftlichen Entwicklung im Osten ist aber zu befürchten, dass dieser Trend nicht anhält. Nach wie vor gibt es grosse Gebiete im Verbreitungsbereich des Weissstorches, in denen die Fortpflanzungsrate für die Bestandessicherung nicht genügt, wo die Zahlen also höchstens dank Zuwanderung oder Ansiedlungsprogrammen gestiegen sind