Die Westroute:

Die westliche Population überquert das Mittelmeer an der Meerenge zu Gibraltar und überwintert in der Sahelzone.

Am Südrand der Sahara, in den Savannen und auf landwirtschaftlich genutzten Flächen West- , Ost- und Südafrikas suchen die Störche die ergiebigsten Nahrungsquellen auf, um sich von den Strapazen des Herbstzuges zu erholen und dann bereits wieder Reserven für den Rückzug anzulegen.

Flugrouten

Die Ostroute:

Die östlich lebenden Störche ziehen über Kleinasien, Syrien, Israel und Ägypten nach Ost- und Südafrika.

Im August beginnt der Wegzug ins Winterquartier. Die Jungstörche brechen meist vor ihren Eltern auf und finden selbständig ihren Weg nach Afrika. Mit Hilfe eines inneren "Kompasses" erreichen sie ihr Ziel ohne Führung durch erfahrene Altvögel.

Die Altvögel unternehmen den Zug jedes Jahr, die Jungen kehren erst nach zwei bis vier Jahren, wenn sie brutreif geworden sind, ins Brutgebiet zurück.