Verbreitung und Bestände

90 Prozent der Weissstörche brüten in Mittel- und Osteuropa, ca 10 Prozent in Nordafrika. Während Jahrzehnten gingen die Bestände sowohl im Osten wie auch im Westen zurück.

Nachdem der Weissstorch Mitte der 1980er Jahre sein Bestandestief erreicht hatte, kehrte sich der Trend bis zum 5. Internationalen Weissstorchzensus 1994/95 wieder um. Dieser positive Trend hielt auch noch weiter an, wobei die Westpopulation fast dreimal so stark anstieg wie die Ostpopulation.

Mitte der 90er Jahre wurde das in der Schweiz über 40 Jahre dauernde Auswilderungsprojekt abgeschlossen und die letzten noch in Gefangenschaft gehaltenen Störche freigelassen. Trotzdem nahm der Weißstorchbestand in der Schweiz weiter zu.

Im Zensusjahr 2004 brüteten 198 Storchenpaare in der Schweiz. http://bergenhusen.nabu.de/weissstorch/international/ 

Der Bestandsanstieg ist vor allem durch Zunahme der Anzahl von ziehenden Weißstörchen hervorgerufen. Trotzdem wurde kein Rückgang des Reproduktionserfolges der Schweizer Störche registriert. Vielmehr wird der Reproduktionserfolg des Weißstorchs in der Schweiz durch hohe, Niederschläge während der Jungenaufzucht negativ beeinflusst.